26 Mai

Steuern & Finanzierung: Hausfinanzierung: Darlehensangebote im Test

In ihrer aktuellen Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hat Stiftung Warentest verschiedene Kreditangebote zur Baufinanzierung verglichen. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass Banken für das Bereitstellen eines Darlehens oft überhöhte Zinsen verlangen. Die Anzahl der Freimonate, in der die Kredite noch nicht abgerufen werden, variieren dabei je nach Anbieter.

Nach Ablauf dieser Freimonate müssen Bauherren jedoch doppelt zahlen. Zum einen verlangen die Banken den üblichen Vertragszinssatz, zum anderen werden nahezu überall Bereitstellungszinsen von drei Prozent fällig. Damit liegen diese fast doppelt so hoch wie die seit den 90er Jahren drastisch gesunkenen Kreditzinsen.

Bereits ab dem dritten oder vierten Monat nach Kreditzusage werden diese zusätzlichen Zinsen bei vielen Banken fällig. Andere Institute räumen sechs, neun oder sogar zwölf Karenzmonate ein. Es lohnt sich also, die Darlehen zu vergleichen und einen größtmöglichen Puffer für die Baufinanzierung zu schaffen. Der ausführliche Artikel erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter www.test.de/bereitstellungszinsen abrufbar.
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24 Mai

Baubranche: Bautipp: Bebauungsplan kann Verkaufsargument darstellen

Für viele Bauherren bedeuten die Vorgaben von Grenzen durch den Bebauungsplan eine nervenaufreibende Belastung. Doch wie der Verband privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, kann das geltende Baurecht gerade beim Verkauf von Altbauten auch entscheidende Vorteile mit sich bringen.

Denn ein Bebauungsplan regelt verlässlich, was gebaut werden darf und was nicht. Da viele Kommunen die Nachverdichtung von Immobilien fördern, ist die Erweiterung eines älteren Wohngebäudes beispielsweise problemlos möglich. Somit wird eine kleinere Immobilie, die viel Potenzial zum Ausbau bietet, durchaus auch für den gehobenen Käufermarkt wieder interessant.

Wer für das Verkaufsgespräch optimal vorbereitet sein möchte, kann zusätzlich in einer Bauvoranfrage klären lassen, wie genau das Haus erweitert oder auch durch einen Neubau ersetzt werden darf und potenziellen Käufern somit das Potenzial der eigenen Immobilie konkret aufzeigen.
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23 Mai

Energieeffizienz: Sanierungsfahrplan: dena unterstützt bei der Hausmodernisierung

Um Hauseigentümer bei der Sanierung ihrer Gebäude zu unterstützen, hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung sowie dem Passivhaus Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einen individuellen Fahrplan entwickelt.

Denn eine Haussanierung erfolgt in der Regel aus finanziellen und zeitlichen Gründen oftmals über Jahre hinweg und muss Schritt für Schritt geplant werden. Der neue Sanierungsfahrplan wird im Rahmen der Vor-Ort-Beratung ab dem 1. Juli 2017 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Ergebnis einer Energieberatung anerkannt und gefördert. Die Zusammenstellung der Sanierungsmaßnahmen richtet sich dabei nach dem Gebäude, den individuellen Bedürfnissen und persönlichen Wünschen des Hauseigentümers.

Auch für Energieberater bedeutet das neue Instrument eine praktische Hilfe in ihrem Arbeitsalltag. Was vorher individuell erarbeitet werden musste, kann mit Hilfe des Bilanzierungsprogramms systematisch strukturiert und auch mit bundesweiten Sanierungsprojekten verglichen werden.
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22 Mai

Mieten & Vermieten: Urteil: Mietverwalter muss Rückstände zügig melden

Das Landgericht Berlin entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein Verwalter von Mietwohnungen den Hauseigentümer unverzüglich informieren muss, wenn die Miete nicht pünktlich gezahlt wird. Bleibt er stattdessen untätig, kann der Vermieter Schadensersatz einfordern (AZ 9 O 345/15).

Im vorliegenden Fall hatte ein Vermieter einer Eigentumswohnung seinen Mietverwalter auf Schadensersatz verklagt. Er vertrat die Meinung, dass einer Mieterin zu spät gekündigt worden war, die bereits über ein Jahr keine Miete mehr gezahlt hatte. Über die Mietrückstände war der Eigentümer erst neun Monate nach erstmaligem Zahlungsrückstand informiert worden und hatte somit nicht rechtzeitig reagieren können. Er verlangte sowohl die Zahlung der ausgebliebenden Mieten, als auch die Erstattung für die Verwaltervergütung für den betreffenden Zeitraum.

Das Landgericht entschied nun aktuell zu Gunsten des Eigentümers. Ein Verwalter hat Zahlungsrückstände unverzüglich zu melden und Mietverträge zeitnah zu kündigen. Das Gericht sprach dem Kläger den größten Teil der Mietzahlungen zu, wies jedoch den Antrag auf Rückzahlung des Honorars ab.
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19 Mai

Leben & Wohnen: Stiftung Warentest: Wann sind Haushaltsgeräte kaputt?

Der Verschleiß von Haushaltsgeräten ist ein immer wiederkehrendes Ärgernis bei Verbrauchern. Aus diesem Grund hat Stiftung Warentest für verschiedene Haushaltsgeräte eine Öko- und Kostenbilanz erstellt, um festzustellen, wann sich eine Reparatur oder der Austausch lohnt. Je nach Gerät fallen die Empfehlungen äußerst unterschiedlich aus.

Für die Untersuchung wurden Leser, Mitarbeiter von Werkstätten und Bastler aus Reparaturcafés befragt sowie bei Herstellern nach Preisen und Verfügbarkeit gängiger Ersatzteile recherchiert. Auch die Reparaturdienste der Hersteller nahmen die Tester unter die Lupe. Das Fazit: Kaum ein Service suchte sorgfältig nach den Fehlern der präparierten Waschmaschinen. Einige Monteure rieten gleich zum Neukauf, andere führten eine teure Rundumerneuerung durch.

Rein ökologisch gesehen ist das Wegwerfern von beispielsweise Waschmaschinen nicht zu empfehlen. Ebenso wie Kaffeevollautomaten belastet die Herstellung der Geräte die Umwelt deutlich mehr als eine Reparatur. Die Instandsetzung von Staubsaugern ist dagegen sehr aufwendig und kostenintensiv – hier lohnt sich laut den Testergebnissen ein Austausch deutlich mehr. Die ausführlichen Testergebnisse sind unter www.test.de/geraeteverschleiss zu finden.
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Source: Makler-News

18 Mai

Marktdaten: Studie: Wettbewerb um Bauland bremst Wohnungsbau

Eine aktuelle Studie des Instituts Quaestio Forschung & Beratung im Auftrag des Bundesbauministeriums hat ergeben, dass der Preiskampf um verfügbare Baugrundstücke in wachsenden Städten den Bau günstiger Wohnungen ausbremst.

Untersucht wurde hierzu die Neubautätigkeit in Aachen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg und Nürnberg, für die Wohnungsunternehmen und kommunale Verwaltungen befragt wurden. Unter anderen erklärten die Befragten, dass komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren, Engpässe bei Personal und Kapazitäten sowie Bürgerinitiativen gegen geplante Neubauprojekte die größten Hindernisse seien.

Das Bundesbauministerium fordert auf Basis der Studienergebnisse deutlich mehr Ressourcen für ein aktives Flächenmanagement, um Investoren und Eigentümer gleichermaßen mit einzubeziehen und der Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten entgegenzuwirken.
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17 Mai

Baubranche: Bautipp: Abdichtung im Erdreich kontrollieren!

Damit Feuchtigkeit aus dem Erdreich nicht in den Neubau eindringen kann, müssen Häuser im Erdreich abgedichtet werden. Man erkennt diese Abdichtung in der Regel in Form eines schwarzen Anstrichs, erläutert der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) in einer aktuellen Mitteilung.

Bei diesem frischen Anstrich ist es wichtig, dass er nicht durch Feuchtigkeit belastet und in ausreichender Dicke aufgetragen wird. Den VPB-Experten zufolge ist dies nicht auf jeder Baustelle der Fall – immer wieder entdecken die Sachverständigen mangelhafte Abdichtungen, die vor den Dämmarbeiten nachgebessert werden müssen.

Bauherren sollten aus diesem Grund immer regelmäßig kontrollieren, ob die Abdichtung ordnungsgemäß ausgeführt wurde oder einen unabhängigen Sachverständigen zu Rate ziehen. Denn die Folgen einer mangelhaften Abdichtung können sich erst Jahre nach Fertigstellung in Form von beispielsweise feuchten Kellerwänden bemerkbar machen.
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16 Mai

Energieeffizienz: Solarthermie leistet Beitrag zur Energiewende

Die Solarthermie gehört laut aktuellen Informationen des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) zu den ausgereiften Technologien im Bereich der regenerativen Energien. Das Potenzial dieser Technologie ist dagegen noch immer enorm, so die Branchenexperten. Ein Schlüssel für mehr Effizienz ist eine weitere deutliche Senkung der Kosten.

Wie die Deutsche Solarthermie-Technologie Plattform (DSTTP) im Rahmen der Berliner Energietage erläutert hat, besteht noch ein hoher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Vor allem steht die Entwicklung effizienter Systeme und Komponenten, die Vereinfachung der Installation sowie die Vereinheitlichung von Schnittstellen für eine deutlich kostengünstigere Montage im Fokus der Solarwirtschaft.

Für das Gelingen der Energiewende im Wärmebereich ist es aus Sicht der DSTTP zwingend notwendig, das 2018 endende Energieforschungsprogramm des Bundes weiterzuführen und die Forschung in der Solarthermie zu unterstützen.
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15 Mai

Facility Management: Urteil: Betriebskostenabrechnung gilt auch ohne beschlossene Jahresabrechnung

In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass eine Betriebskostenabrechnung auch dann wirksam ist, wenn die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümergesellschaft (WEG) noch nicht genehmigt worden ist (AZ VIII ZR 50/16).

Im vorliegenden Fall hatte ein Vermieter eine Nachzahlung aus der Betriebskostenabrechnung verlangt. Der Mieter weigerte sich jedoch zu zahlen und berief sich darauf, dass die Abrechnung zuvor nicht von den Eigentümern in einer Beschlussfassung genehmigt worden war und damit nicht als Berechnungsgrundlage genutzt werden kann.

Der Bundesgerichthof entschied nun zu Gunsten des Vermieters. Auch wenn die Jahresabrechnung nicht per WEG-Beschluss genehmigt worden war, ist diese als Basis für eine Betriebskostenabrechnung zulässig. Der Mieter muss die aus der Abrechnung hervorgehenden Nachzahlungen leisten.
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